(Handy-)Bilder vom Festival of Lights!

































Bild: PDPics/pixabay Da saßen wir zu viert bei Ronnie am Küchentisch. Anfangs der Achtziger. Ronnie, Eddie, dann war da noch der Metzger und ich. Ronnie war mit Erika zusammen, das heißt, sie wohnten zwar zusammen, sahen sich aber nur gelegentlich, wenn sie zufällig mal gemeinsam zuhause waren. Das lag vor allem daran, dass beide geübte …
Ein Nachruf. Ich sah Horst früher schon mal irgendwo in einer Kneipe, bevor er in unserem Club hängen blieb. Schon aufgrund seiner Präsenz – ein dicker, großer, bärtiger Kerl – fiel er unter den anderen Spielern auf und außerdem war er einfach laut beim Spielen. Er verhielt sich grundsätzlich anders als alle anderen Schachspieler, die …
Die Kurven der schönen Dauphine findet jeder heute noch schön und schon damals bildete ich mir ein, dass ihr jeder nachsah. Für mich war sie das schönste Auto der Welt. Sie war nicht groß, aber sie wuchs sich zu einer wahrhaft großen Limousine aus, wenn man drinnen saß. Die Polster waren rund und weich und …
Bild: Jugendherberge Freiburg Erinnerungen aus der Realschulzeit sind immer noch genug für ein paar unsterbliche Texte, aber was am deutlichsten hängen blieb, waren die besonderen Momente, die gar nichts mit der Schule zu tun hatten. Dass ich zum Beispiel monatelang mit dem Fahrrad jeden Tag sechzehn Kilometer hin und zurück gefahren bin und versuchte, die …
Die Monate vor meinem großen Termin verbrachte ich unter anderem damit, einmal pro Woche die deutsche Friedensgesellschaft zu besuchen. Es ging um unsere Verweigerung, um Krieg und Frieden, jede Menge politisches Zeugs und um unser Gewissen. In der Schule wollte sich keiner mit mir über den Sinn und Unsinn der Bundeswehr mehr streiten. Die Zeiten …
Die große Losung, die über allem stand, hieß: Ist mir egal. Oder: Geht mich nichts an. Der Spedition waren meine Arbeitsbedingungen egal. Ich war ja beim Subunternehmer angestellt. Dem Subunternehmer war es egal, wie lange ich hinterm Steuer saß. Er wurde für die Fracht bezahlt. Den Gabelstaplerfahrer ging es nichts an, wie eilig ich es …
Ich kannte keinen anderen Ort, an dem morgens um Vier so viel los war. Und vom Arbeitsschutz hielten sie hier nicht viel. Ständig rauschten die LKWs rein oder raus aus dem Gelände der Spedition und ich war froh, meinen Arsch schon mal heil in die Dispo zu bringen. Drinnen ging es zu wie im Taubenschlag. …
Als ich zwölf war, spielten wir jeden Tag auf dieser riesigen Baustelle – es würde mal eine richtige Mietskaserne werden. Die Zäune, auf denen „Eltern haften für ihre Kinder“ stand, drückten wir einfach zur Seite und schon waren wir drin. Ein ganzer Kosmos an Spielwelten stand uns offen. Wir rannten im Rohbau durch die Etagen, …
(Handy-)Bilder vom Festival of Lights!

































In den Neunzigern hielt ich mich mit einigen der übelsten Jobs über Wasser und gemeinsam mit dem, was Natalia so anschaffte, reichte es für die Miete und auch sonst schoben wir keine Panik. Uns fehlte es an nichts oder zumindest war uns nicht bewusst, dass es an irgendwas fehlte. Was genau sollte das auch sein? …