Na, da schau her !

Notiz an mich selbst

Notiz an mich selbst

Die großen Augenblicke realisierst Du erst, wenn sie vergangen sind. Wenn Du gut darin bist, die Momente zu genießen, dauert es nicht sehr lange, bis du sie als die großen Dinge realisierst. Wenn Du nicht so gut drin bist, merkst Du erst nach Jahren, wie schön etwas war. Wir beschäftigen uns viel zu oft mit unserem Ärger, unserer Wut, dieser ganzen Scheiße, die uns auf […]

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Überspielt

Überspielt

Die Ben-Trilogie (3) Es gibt Menschen, die vergisst man nie. Ben war so einer. Und er war nicht nur kurz Teil meines Lebens. Ich hatte acht intensive Jahre mit ihm. Sein offensiver Umgang mit seiner Trinksucht war außergewöhnlich. Er war nicht der Typ, den man als seinen Freund bezeichnen könnte, dafür hatte er einfach zu viele Ausfälle und ich konnte mich grundsätzlich nicht auf ihn […]

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Die Profis

Die Profis

Die Ben-Trilogie (Teil 2) Ich klingelte am frühen Nachmittag bei Ben, weil ich wusste, dass das eine gute Zeit war. Ben brauchte immer ein paar Stunden, bis er in Fahrt kam. Andererseits konnte er zu sehr in Fahrt sein, wenn man ihn erst abends sah. Die Zeit zwischen zwei Uhr nachmittags und sechs Uhr abends war daher ideal. Und Ben war an diesem Tag in […]

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Das gehört so!

Das gehört so!

Die Ben-Trilogie (Teil 1) Ben hatte immer Zeit für ein Bier. Das war eine Konstante, auf die ich mich verlassen konnte, egal zu welcher Tageszeit. Ben soff auf Pegel, er war ein klassischer Spiegeltrinker. Wenn er morgens aufwachte, legte er auf dem Weg zum Klo eine Pause am Kühlschrank ein, griff sich ein Bier, öffnete es und nahm einen tiefen, langen Zug aus der Flasche. […]

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Nur geträumt (1)

Nur geträumt (1)

  Als Kind der 60er war Politik allgegenwärtig. Klar gab es auch bei uns Schüler, die sich nicht drum kümmerten, aber im Politikunterricht konnten wir ohne weiteres gute Diskussionen führen. Es gab auch welche, die sich schon früh für bürgerliche Gruppen wie die „Junge Union“ oder die „Jungen Liberalen“ entschieden, aber die waren auch sonst schon für alles verloren, was Spaß machte. Die Regel war, […]

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Molschd

Molschd

Es war nicht die Bronx. Aber es gab Regeln jenseits jeder Erziehung. Die wenigsten von uns wuchsen mit beiden Eltern auf. Entweder waren es Alleinerziehende oder Großeltern, die ihre Kinder auf die Straße zum Spielen schickten. Ich kann mich an keine klassische Mutter-Vater-Kinder-Familie erinnern. Wenn es so war, dann war die Ehe der Eltern zerrüttet und sie standen kurz vor der Trennung. Auch ich war […]

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Endstation

Endstation

Wir hatten Glück, Natalia und ich. Die Sitze des TGV nach Paris waren in Fahrtrichtung und es waren gute Fensterplätze. Die Franzosen hatten ein Faible für was Besonderes. Alles musste so modern wie möglich sein oder so, wie sie es für modern hielten. Ich erinnere mich an einen Besuch im Centre Georges Pompidou wo sie Toiletten hatten, die sich einfach nicht spülen ließen. Ich war […]

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Neues vom Spocht

Neues vom Spocht

Bild: Alexandr Podgorchuk/Klops.ru (wikimedia commons) Komisch finde ich, wenn ich in Gesellschaften gerate, mit denen ich sonst nur eine geringe Schnittmenge habe. Ich unterhalte mich zum Beispiel fast nie mit Fünfzehnjährigen, weil ich keine kenne. Der Job gibt es nicht her, das eigene Alter sowieso nicht und die Verwandten sind längst drüber weg. Ich hätte keine Chance zu wissen, was unter Schülern angesagt ist. Aber ich kann […]

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Job Nr. 23

Job Nr. 23

Ich hatte die Schnauze allmählich voll. Seitdem ich mich als „Produktetester“ anwerben ließ, stellte ich mir vor, dass man mir kistenweise irgendwelches Konsumgut zur Verfügung stellt und ich anschließend damit angeben kann, welches Bier am besten schmeckt oder welches Ritalin am meisten dröhnt. Stattdessen füllte ich Fragebögen aus, deren Inhalt es war, ob mir die Verkäuferin einen schönen Tag wünschte oder ob der Filialleiter anhand […]

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Fremdsprachenunterricht

Fremdsprachenunterricht

Ich hielt es dort nur zwei Jahre aus, aber ich erinnere mich, dass es eine Aufnahmeprüfung gab. Nicht mehr an den Inhalt der Prüfung, doch ich bestand sie, denn nach den Sommerferien fand ich mich hinter größeren Schulbänken auf größeren Stühlen in einem größeren Haus wieder. Es war das fünfte Schuljahr und es hätte mich nicht härter treffen können. Die Klasse bestand nur aus Jungs, […]

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