(Handy-)Bilder vom Festival of Lights!

































Bild: Jugendherberge Freiburg Erinnerungen aus der Realschulzeit sind immer noch genug für ein paar unsterbliche Texte, aber was am deutlichsten hängen blieb, waren die besonderen Momente, die gar nichts mit der Schule zu tun hatten. Dass ich zum Beispiel monatelang mit dem Fahrrad jeden Tag sechzehn Kilometer hin und zurück gefahren bin und versuchte, die …
Die Monate vor meinem großen Termin verbrachte ich unter anderem damit, einmal pro Woche die deutsche Friedensgesellschaft zu besuchen. Es ging um unsere Verweigerung, um Krieg und Frieden, jede Menge politisches Zeugs und um unser Gewissen. In der Schule wollte sich keiner mit mir über den Sinn und Unsinn der Bundeswehr mehr streiten. Die Zeiten …
Die große Losung, die über allem stand, hieß: Ist mir egal. Oder: Geht mich nichts an. Der Spedition waren meine Arbeitsbedingungen egal. Ich war ja beim Subunternehmer angestellt. Dem Subunternehmer war es egal, wie lange ich hinterm Steuer saß. Er wurde für die Fracht bezahlt. Den Gabelstaplerfahrer ging es nichts an, wie eilig ich es …
Ich kannte keinen anderen Ort, an dem morgens um Vier so viel los war. Und vom Arbeitsschutz hielten sie hier nicht viel. Ständig rauschten die LKWs rein oder raus aus dem Gelände der Spedition und ich war froh, meinen Arsch schon mal heil in die Dispo zu bringen. Drinnen ging es zu wie im Taubenschlag. …
Als ich zwölf war, spielten wir jeden Tag auf dieser riesigen Baustelle – es würde mal eine richtige Mietskaserne werden. Die Zäune, auf denen „Eltern haften für ihre Kinder“ stand, drückten wir einfach zur Seite und schon waren wir drin. Ein ganzer Kosmos an Spielwelten stand uns offen. Wir rannten im Rohbau durch die Etagen, …
(Handy-)Bilder vom Festival of Lights!

































In den Neunzigern hielt ich mich mit einigen der übelsten Jobs über Wasser und gemeinsam mit dem, was Natalia so anschaffte, reichte es für die Miete und auch sonst schoben wir keine Panik. Uns fehlte es an nichts oder zumindest war uns nicht bewusst, dass es an irgendwas fehlte. Was genau sollte das auch sein? …
Am krassesten waren die Einsätze bei Schlecker. Erinnert Ihr Euch an diese Läden? Von weitem sah so ein Schlecker aus, wie ein kleiner Aldi wegen der blauen und weißen Farbe, aber wenn man näher ran kam, dann merkte man um wie viel niedriger das Niveau war. Außen standen immer irgendwelche Metallkörbe rum, in denen Dinge …
Bild: Pixabay – CCipeggy. Es war kein guter Job, um sich Freunde zu machen. Es war auch sonst kein guter Job, aber welcher war das schon? Man lernte die Dinge von der anderen Seite des Spiegels kennen und das war es wert genug. Reich wurde man damit nicht, die Bezahlung war unter aller Sau. Außer …
Bild von Ashraf Chemban auf Pixabay. West-Berlin. Für die 80er war es ein typisches Studentenwohnheim. In der Küche gab es pro Etage circa zehn Kühlschränke und darüber eine Reihe von Vorratsschränken mit Schlössern, von denen die meisten aufgebrochen waren. Wenn man vom Einkaufen zurückkam und was in den Kühlschrank legte, war es eine gute Strategie, …