Back in Black

Die 50 besten Rock- und Popalben aller Zeiten. Heute: AC/DC – Back in Black

(Hier geht es zu Teil 1. Dire Straits: Making Movies).

(Hier geht es zu Teil 2. Fleetwood Mac: Rumours).

(Hier geht es zu Teil 3. Nina Hagen: Nina Hagen Band).

(Hier geht es zu Teil 4. Rolling Stones: Exile on main street).

(Hier geht es zu Teil 5. Queen: News of the world).

Back in Black war die sechste LP der australischen Hardrocker. Das 1980 veröffentlichte Album war das erste mit Brian Johnson, der den fünf Monate zuvor verstorbenen Bon Scott ersetzte und das zweitmeist verkaufte Album der Welt, nach Michael Jacksons „Thriller“.

Wie alle hier besprochenen Werke, gehört auch „Back in Black“ zu den Alben, die durchweg ohne Hänger und Schwächen auskommen und einen Knaller nach dem anderen ausweisen. Der Titelsong ist dabei das einprägsamste Stück und sorgt noch heute für lautstarkes Mitsingen bei jeder Party, ganz egal wann es in der Playlist auftaucht.

Die drei Single-Auskopplungen „Hells Bells“, „You Shook Me All Night Long“ und „Rock'n'Roll Ain't Noise Pollution“ gehören zum besten, was der Hard Rock zu bieten hat. Aber es fällt ohnehin schwer, einen oder mehreren Songs herauszuheben. Besonders einprägsam dürften die zwölf Glockenschläge zu „Hells Bells“ sein, mit denen der Longplayer eingeleitet wird.

Brian Johnson, der heute noch zu den aktuellen Mitgliedern der Band gehört, war bereits der dritte Leadsänger, nachdem noch vor der ersten LP Dave Evans durch Bon Scott ersetzt wurde. Scott hatte eine dermaßen markante Stimme, dass es unvorstellbar schien, ihn durch einen anderen Sänger zu ersetzen. Meiner Meinung nach übertraf ihn Brian Johnson in seiner Leistung sogar noch, weil er über die stimmliche Eigenschaft verfügte, das Reibeisen-Timbre noch eine Okatve höher zu treiben. Letztendlich ist es seiner Leistung zu verdanken, dass diese Scheibe die Liste der besten Hard-Rock-Werke aller Zeiten anführt (gelistet 2007 in der Fachzeitschrift "Hard Rock").

Es ist der typische, schwere Riff-Stil der Band, der hier durchweg dominiert und auf keiner anderen Veröffentlichung so konsequent durchexerziert wurde. Angus und Malcolm Young (letzterer schied 2014 aus der Band und ist inzwischen ebenfalls verstorben) waren an den Gitarren in der Form ihres Lebens und Phil Rudd, der insgesamt 27 Jahre der 45-jährigen Bandgeschichte als Schlagzeuger begleitete, spielte sein Instrument mit einer bis dahin noch nie dagewesenen Dominanz in den typischen Sound der Combo nach vorne.

Die Young-Brüder zogen mit ihren Eltern in den 60-er Jahren von Schottland nach Australien, wo sie zehn Jahre später mit drei weiteren Australiern die Band gründeten. Inzwischen spielt Malcolm Youngs Neffe die Rhythmusgitarre. Insgesamt wirkten nicht weniger als zwanzig Musiker in der Besetzung AC/DCs vom Gründungsjahr 1973 an bis heute mit. Angus Young ist der Einzige, der es von Anfang an bis heute geschafft hat. Am 25. Juli 2018 jährt sich das Erscheinungsdatum des legendären Albums zum 38. Mal.

 

 

 

 

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